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Einsatz in Eritrea

Nachhaltigkeit durch Ausbildung

Der eritreische Staat unternimmt große Anstrengungen, um die medizinische Versorgung seiner Bevölkerung zu verbessern. Doch noch immer sind die Folgen des jahrzehntelangen Bürgerkriegs (1961-1991) spürbar. So mangelt es im ganzen Land an Fachärzten. Hierunter haben insbesondere Frauen, ihre Kinder und insbesondere Schwangeren zu leiden.

Die Schwerpunkte liegen unter anderem in der praktischen Anleitung und theoretischen Weiterbildung der Ärzte und Hebammen, in den Erstuntersuchungen der Neugeborenen sowie der rechtzeitigen Behandlung von Komplikationen und angeborener Krankheiten. Ein wichtiger weiterer Punkt ist die Förderung der reproduktiven Gesundheit, reproductive health. Dazu gehören Familienplanung, Kontrazeption und auch Reproduktionsmedizin. Der unerfüllte Kinderwunsch spielt auch in Afrika eine große Rolle und ist eine Krankheit, die mit sehr großem Leid verbunden seien kann.

Umgesetzt werden diese Schwerpunkte von medizinischen Teams aus Ärzten, Krankenschwestern und Hebammen. Prof. Helmut Kaulhausen ist dabei seit 2004 als Teamleiter der geburtshilflichen Einsätze in Eritrea aktiv. Zunächst unter dem Dach des Hammer Forums hat er maßgeblich die Geburtshilfe in Asmara neu ausgerichtet. Nun kann er seine erfolgreiche Arbeit als Vorsitzender von MET4A weiterführen. Ein erstes Team war bereits im März 2019 in Asmara. Es ist geplant, dass künftig regelmäßig zweimal im Jahr Teams nach Asmara reisen. Im Rahmen der Nachhaltigkeit seiner Hilfe setzt MET4A verstärkt auf die Aus- und Fortbildung des einheimischen Personals. Dank der verbesserten Ausstattung der Einrichtungen und der kontinuierlichen Fortbildung der einheimischen Ärzte und des Pflegepersonals können immer mehr Frauen und Kinder in ihrem Heimatland adäquat versorgt werden.

Wir freuen uns zusammen mit den Familien über diesen großen Erfolg.

Projektbeschreibung

EInsatzort:
Asmara, Eritrea
Art der Hilfe:
Geburtshilfe, Neonatologie, Ausbildung von Hebammen und Fachärzten, Verbesserung der Ausstattung
C. Gnoth in Eritrea Zur Bildergalerie